Das Internet als Plattform für Kultur

29. März 2009

Das Internet als Plattform für Kultur?!

Kultur wird häufig auch mit Kunst in Kontakt gebracht.
Kunst im Netz ↔ Netzkunst

Es existieren diverse Websiten

  1. von Künstlern selber
  2. von Kulturinteressierte für Kulturinteressierte
  3. von Theater, Museen oder Galerien

 

1. Künstlern selber im Web

Zum einen bestehen Websiten von Künstler, die eine eigene Website neben Atelier, Galerie etc. als Plattform für ihre Kunst benutzen, zum anderen gibt es auch Künstler, die das Web als Basis für ihre Kunst verwenden.

Zitat dazu aus dem Buch „Zero Comments – Elemente einer kritischen Internetkultur“ von Geert Lovink:

„Neue-Medien-Kunst ist nach Definition des Australia Council ein Prozess, in dem Technologien von Künstlern genutzt werden, um Werke zu schaffen, die neue Formen künstlerischen Ausdrucks erforschen, Zu diesen neuen Technologien gehören Computer, Informations- und Kommunikationstechnologien, virtuelle oder immersive Umgebungen oder Technologie zur Klangbearbeitung. Sie sind die Pinsel und Stifte einer neuen Generation von Künstlern.“

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D.h. Kunst im Netz ist noch keine Internetkunst, dazu habe ich eine Radiosendung vom Schweizer Radio DRS gefunden mit dem Titel: Unbekannnte Internetkunst. Darin wird über das belgisch-holländische Duos Jodi berichtet und mit Annette Schindler, Leiterin und Kuratorin von Plugin in Basel, der einzigen Medienkunst-Institution der Schweiz, gesprochen.

Auch Verena Kuni, Kunst- und Medienwissenschaftlerin (Dr. phil., M. A.) und Professorin für Visuelle Kultur am Institut für Kunstpädogik der Goethe-Universität Frankfurt am Main, hat sich mit Netzkünstlern auseinander gesetzt. Sie hat eine Arbeit geschrieben mit dem Titel:

„Was ist ein Netzkünstler?“.

Beispielsweise thematisiert sie dort unter anderem die Definition „Ein Netzkünstler ist derjenige, der im Netz künstlerisch tätig wird und Werke für dieses Medium schafft.“ respektive sie zerlegt diese Aussage und hinterfragt diese kritisch.

Der Künstler Markus Huemer aus Deutschland verwendet beispielsweise das Web für seine Kunst:

Huemer gehört zur weltweit verstreuten Szene von Kreativen, die das Netz der Netze zum Thema ihrer Arbeit machen oder ihr uvre in und mit dem Internet erschaffen. Netzkünstler programmieren schrille Bilder, entwickeln sozialkritische Suchmaschinen, füllen Seiten um Seiten mit Buchstaben oder Zahlen und entführen Computernutzer in virtuelle Kunstwelten. Sie stellen Gedichte, Kompositionen, Filme, Fotos und Skulpturen in eigenen Cybergalerien aus. Sie verbinden das Internet mit anderen Medien, machen den Betrachter zum Mitkünstler oder zum Teil des Kunstwerks. Sie inszenieren globale Langzeitexperimente und virtuelle Musikhappenings. (aus dem Artikel INTERNETKUNST Schrille Werke
Multimedia der Wirtschaftswoche)

Künstler, die das Web nutzen, um ihre Kunst zu präsentieren:

 

2. von Kulturinteressierte für Kulturinteressierte

Hier eine kleine Auswahl von Kunstportalen resp. Kulturportalen:

Kultur Portal Deutschland ist eine Internetplattform für Kultur und Medien von Kulturinteressierten für Kulturinteressierte. Die Website bietet kulturelle Informationen und man kann sich Austauschen in kulturellen Belangen.

Der Kulturserver ist eine Kulturdatenbank, wo man bundesweit Veranstaltungen, Institutionen und Personen aus allen Bereichen von Kunst und Kultur finden kann. Wenn man im Bereich Kultur tätig ist, kann man auch selber Termine oder seine Einrichtung selber präsentieren.

Graubünden Kultur wirbt mit „Graubünden – Die schönste Bühne für Kultur.
Graubünden präsentiert: Kultur auf höchster Ebene.“. Auf jeden Fall ist diese Website eine Plattform für verschiedenste Veranstaltungen wie Festivals, Konzerte, Ausstellungen. Aber auch Bündner Museen, Bündner Kulturschaffende, Organisationen in unterschiedlichsten Bereichen wie Tanz, bildende Kunst, Architektur, Literatur etc. haben hier die Möglichkeit sich zu präsentieren.

konsortium.Netz.kultur ist der Zusammenschluss der österreichischen Initiativen an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und neuen Informations- und Kommunikationstechnologien.

 

3. Theater, Museen oder Galerien

Diese Institutionen sind an sich schon eine Plattform für Kunst/Kultur.

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Eine Antwort to “Das Internet als Plattform für Kultur”


  1. […] Ausschnitte aus Zero Comments sind im Blogeintrag “Das Internet als Plattform für Kultur?!” zu finden und in (Beitrag […]


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